Am Ende eines langen Jahres…
18. Dezember 2008… zieht man gewöhnlicherweise Bilanz. In vielen Betrieben geht es gerade ziemlich hektisch zu - und das nicht nur wegen des Weihnachstgeschäfts. Vielmehr steht der Jahresabschluss an. Verkürzt gesagt: Alle Dinge müssen kaufmännisch geordnet werden, damit man den Überblick behält. Das Ganze nennt sich dann Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung.
Wie sieht unsere Bilanz für das zurückliegende Jahr aus? Bei der Vielzahl der Ereignisse fällt es gar nicht so leicht das zu beschreiben. Da haben es Kaufleute dann doch ein wenig einfacher. In Zahlen ausgedrückt sieht das Jahr 2008 in der Evangelischen Jugend im Dekanat Gladenbach folgendermaßen aus:
7 Jugendgottesdienste und 1 Freizeitdankgottesdienst mit insgesamt rund 500 Besuchern
2 Mitarbeitergrundkurse mit über 50 jungen und motivierten Mitarbeitern
1 Ostertreffen, das 53. mittlerweile, mit rund 400 Besuchern
1 Jugendkirchentag in Rüsselsheim mit einem 50-köpfigen Mitarbeiterteam und weiteren 50 Teilnehmern aus unserem Dekanat
1 Bollerwagenaktion beim Gladenbacher Kirschenmarkt mit glücklichen Händlern
2 Sommerfreizeiten in Slowenien mit 120 Teilnehmern
1 Herbstfreizeit in Schottland mit 31 Jungen Erwachsenen
1 Action-Kanu-Tour mit 30 Teilnehmern
4 Jugendbibelwochen-Veranstaltungsorte mit insgesamt über 200 Besuchern pro Abend
1 live-in-concert-Festival, dieses Mal im BGH Steffenberg mit 500 Musikbegeisterten
1 Adventskranzaktion mit über 120 Kränzen, Türkränzen und Gestecken
Erfreuliche Dinge, klar. Doch was sagen diese Zahlen eigentlich aus über das vergangene Jahr? Kann man den Erfolg oder Mißerfolg von Jugendarbeit überhaupt in Zahlen messen?
“Ich lebe - und ihr sollt auch leben”, so hieß es in der Jahreslosung 2008. Persönlich musste ich gleich mehrfach im zurückliegenden Jahr erfahren, wie zerbrechlich Leben ist. Viele andere Ereignisse geraten da schnell in den Hintergrund.
Und dennoch gilt diese Zusage allen Menschen, und eben auch denen, die wir in diesem Jahr mit unserer Arbeit erreicht haben. Weil Jesus lebt und den Tod besiegt hat, ist auch für uns der Tod überwunden und wir dürfen Hoffnung auf ein Wiedersehen haben. Und: Weil Jesus lebt und selbst vorgelebt hat, wie sich Gott unser Zusammenleben vorgestellt hat, bekommen wir einen Geschmack und eine Vorstellung davon, was Leben überhaupt ist.
Wenn das spürbar war bei den Veranstaltungen und Begegnungen des vergangenen Jahres, dann war 2008 ein gutes Jahr für unsere Jugendarbeit.
Verbunden mit einem herzlich Dank an alle Mitarbeitenden wünsche ich Euch gesegnete Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr.
Euer Klaus
